Sonntag, 23. September 2007

Donaukurier Artikel zum Bürgermeisterkandidat 2008






"Das Zugpferd schlechthin ist Jakob Beierl"

Aresing (SZ) Als Premium-Liste bezeichnet der
CSU-Ortsverband Aresing seinen Wahlvorschlag. Bei der
Aufstellungsversammlung am Sonntag wurde Jakob Beierl einstimmig zum
Bürgermeisterkandidat nominiert. Vier Frauen befinden sich unter den
28 Bewerbern zum Gemeinderat.







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Geschlossenheit und Zuversicht bei der
Aresinger CSU: Mit Jakob Beierl (vorne, 4. v. r.), wurde der
Bürgermeisterkandidat nominiert, und 28 Bewerber stellen sich zur
Gemeinderatswahl. Glückwunsche dazu sprachen (v. r.) Rudi Peterke
und Josef Konrad aus.

Ortsverbandsvorsitzender
Roland Gaßner betonte: "Der wichtigste Mann auf unserer Liste ist
Jakob Beierl, er ist das Zugpferd schlechthin." Die 31
stimmberechtigten Anwesenden dachten ebenso und zeigten
Geschlossenheit: Auf allen Stimmzetteln stand bei der Nominierung
des Bürgermeisterkandidaten der CSU Aresing entweder ein Ja oder der
Name Jakob Beierl drauf.Ein guter Start also für den 48-jährigen
gebürtigen Aresinger, der im Hagenauer Forst als Expedient seinem
Beruf nachgeht. "Meiner Ansicht nach braucht Aresing einen neuen
Bürgermeister", hatte Beierl zuvor verkündet. Das wäre bestimmt auch
möglich, mutmaßte Beierl, und machte eine eigene Rechnung auf:
Sollte nämlich der Kandidat der FW gut abschneiden, käme es sicher
zwischen ihm, Beierl, und dem amtierenden Bürgermeister Horst
Rössler von der SPD, zu einer Stichwahl – und dann sei alles drin.


"Ich traue mir die Sache zu, kenne den Laden", sagte Jakob
Beierl, der zum zweiten Mal den Anlauf nimmt, sich in den Chefsessel
des Rathauses setzen zu dürfen. Er wolle im Falle seiner Wahl seine
ganze Energie für eine gute Zukunft der Gemeinde einsetzen.

Kreisrat und dritter Bürgermeister Alois Rauscher sagte: "Wir
brauchen eine ausgewogene Mannschaft, so wie im Leben auch."
Rauscher sprach damit die Bewerber für die Gemeinderatsliste an. Der
CSU-Ortsverband habe sich seit Wochen angestrengt, ein Team
zusammenzustellen, das Jakob Beierl mit "ich bin richtig stolz auf
die Liste" kommentierte. Die Reihung von Platz drei bis 28 musste
jedoch noch bestimmt werden – Platz eins und zwei, so waren sich die
Stimmberechtigten einig, sollten Jakob Beierl und Alois Rauscher
einnehmen. Viel Arbeit hatte der Wahlausschuss um Hans Schweiger,
bis alle Wahlgänge über die Bühne gebracht waren und die
Listenreihenfolge fest stand (siehe untenstehender Bericht).

Die Besonderheit dabei: Um eine gerechte Aufteilung unter den
Gemeindeteilen zu schaffen, erhielten die Bewerber aus Aresing
ungerade und die Bewerber aus den Ortsteilen gerade
Listenplatznummern. "Seid Gentlemen gegenüber unseren vier Damen",
versuchte Jakob Beierl, etwas Einfluss auf die Wahlen zu nehmen. Mit
der Ex-Spargelkönigin Katrin Kling aus Rettenbach ist nach
Auszählung der Stimmen die erste Frau unter den 28 Bewerbern auf
Platz acht zu finden.

"Für mich ist Jakob Beierl der qualifizierteste Bewerber aus der
Gemeinde", sagte Kreisvorsitzender Rudi Peterke zur anstehenden
Bürgermeisterwahl. Auf ihn sei immer hundert Prozent Verlass. Auch
Landratskandidat Josef Konrad drückt Beierl die Daumen, der ein
Markenzeichen der Geschlossenheit in Aresing sei.